
In den Arbeiten begegnen sich unterschiedliche Welten: Literatur und persönliche Erfahrung, Wissenschaft und Spiritualität, Architektur und Natur, gesellschaftliche Wirklichkeit und Vorstellung.
Entscheidend ist nicht ihre Trennung, sondern das, was zwischen ihnen entstehen kann.
Figuren, Zeichen, Erinnerungen und konkrete Motive verbinden sich mit Farbe, Gestik und abstrakten Formen. Dabei gibt es keine festgelegte Erzählung und keine eindeutige Lesart. Widersprüche dürfen bestehen bleiben, Gedanken können sich verändern und neue Zusammenhänge entstehen.
Frühere Arbeiten und Werkserien seit 1995 sind im Archiv zu sehen. Ein erweitertes Portfolio ist auf Anfrage erhältlich.
Ausgangspunkt der Arbeiten sind konkrete Bilder und Erfahrungen – Landschaften, Architektur, Fotografien, Texte oder Beobachtungen. Im Malprozess werden diese Referenzen aufgelöst, überlagert und in eigenständige Bildwelten überführt.
Farbe, Material, Gestik und spontane Entscheidungen verändern das Motiv. Gegenständliches bleibt erkennbar, verliert jedoch seine ursprüngliche Eindeutigkeit. So entstehen Bilder zwischen Realität und Abstraktion, Kontrolle und Zufall, persönlicher Erfahrung und Gegenwart.
Malerei bildet Wirklichkeit dabei nicht einfach ab. Sie eröffnet die Möglichkeit, Wirklichkeit neu zu sehen.