Studien sind ein integraler Bestandteil meiner prozessbasierten Malerei. Sie entstehen parallel zu größeren Arbeiten und dienen der Erprobung von Form, Farbe und Material im offenen Arbeitsprozess.
Im Unterschied zu autonomen Werken liegt der Fokus nicht auf der finalen Verdichtung, sondern auf dem Sichtbarmachen von Entwicklung: Setzungen bleiben roh, Übergänge offen, Entscheidungen nachvollziehbar.
So entstehen Arbeiten, die weniger als abgeschlossenes Bild gedacht sind, sondern als direkte Spur malerischer Bewegung – zwischen Versuch, Verdichtung und Auflösung.
Die hier gezeigten Arbeiten sind eine Auswahl von Werken der letzten Jahre.
Ein erweitertes Portfolio mit weiteren Werkgruppen sende ich auf Anfrage.

Meine Malerei entsteht im Spannungsfeld zwischen Vorlage und Eigenständigkeit. Fotografische oder reale Referenzen werden im Prozess aufgelöst und in autonome Bildstrukturen überführt, in denen Material, Farbe und Verdichtung die Bedeutung tragen.
Als prozessbasierte Praxis bewegt sich meine Arbeit zwischen autonomer Malerei und ihrer Funktion als Übersetzung im sozialen Kontext – zwischen Vermittlung, Produktion und Autorschaft.
